ADHS gibt es wirklich und Methylphenidat kann helfen


Das Thema #ADHS ist in aller Munde und nicht selten hört man:
Das Spektrum eines ADHS ist sehr breit und die ganze Thematik rund um #Neurodiversität facettenreich und kompliziert.
Als Kinderärztin bekomme ich Geschichten zu hören, die einem schier das Herz brechen.
Ein Autor eines Fachartikels schrieb einmal: Einem Patienten mit (schwerem) ADHS nicht wenigstens einmal die Medikation mit Methylphenidat ausprobieren zu lassen gleicht unterlassener Hilfeleistung.
Ein Professor für Neurologie meinte: Ein Kind mit ADHS kann eine ganze Familie crashen. Das hört sich schlimm an, aber er hat recht. Die sozialen Auswirken von ADHS können sehr gravierend sein – für alle Beteiligten
Methylphenidat verändert das Gehirn nicht und hat keine neurologischen Langzeitwirkungen.
Es gibt den Nerven die fehlende Portion Neurotransmitter, damit die Informationen stringenter weitergegeben werden können. Da hakt es nämlich bei Patienten mit ADHS.
Gesunde / normale Menschen können eine Art Hyperfokus erleben, sodass Methylphenidat missbräuchlich von Studierenden für Prüfungen eingenommen wird.
Patienten mit ADHS merken vor allem, was um sie herum passiert. Sie selber «funktionieren» besser, sie stehen sich und anderen nicht mehr im Wege. Und das sagen sie dann:
"Auf einmal sind alle so nett zu mir."
"Endlich habe ich wieder Lebensfreude."
"Und heute hat Max (und das hat er noch nie gemacht) das erste Mal mit mir gespielt."
Die kindermedizin an der oper hat Fachwissen zu ADHS und bietet Hilfe an.
Katrin Fasnacht